Energieeffizienz

Schauen wir mal wie das bei Wikipedia definiert wird:
Energieeffizienz: „Ist ein Maß für den Energieaufwand Zur Erreichung eines festgelegen Nutzens. Im Gegensatz zum Wirkungsgrad bedarf der Nutzen hier keiner energetischen  Definition. Ein Vorgang ist dann effizient, wenn ein bestimmter Nutzen mit minimalem Energieaufwand erreicht wird!“

Für den Bau wurde die Umsetzung mit dem Energieeinspargesetz und der Energiesparverordnung ENEV geregelt. Hierbei wird der Energieverbrauch pro m²/Jahr für Heizung und warmes Wasser in KWh verglichen. Das jetzige Mindeststandarthaus ist <85KWh/pro m²/Jahr Heizung und Warmwasser. Wir müssen 3 Dinge beachten die die Effizienz wesentlich beeinflussen: 1. Das Haus, 2. Die Technik, 3. Der Bewohner

  1. Das HausDAS HAUS

    Wenn wir jetzt besser bauen als das ENEV Haus kommt es in diversen Bereichen zu Mehrkosten die in keinem Verhältnis von Kosten zu Nutzen stehen. Zum Beispiel kostet ein Ziegelstein mit Lamda 0,09 ca. 100,00€/m³ bei 10% Steigerung des Dämmleistung auf 0,08 wird der Ziegel gefüllt mit Glaswolle und kostet 140,00€/m³ Preis +40% Dämmeleistung +10%. Dies reduziert sich wieder etwas wenn man auf Lamda 0,07 geht dann sind die Mehrkosten wieder bei 10% im Preis zu 10% in der Wärmeleistung. Bei der Betrachtung eines Hauses darf natürlich keine Schwachstelle entstehen. Es bringt nichts, einzelne Bauteile zu Überdämmen und andere nicht zu Berücksichtigen. Je nach Angestrebten Energiestandart muss in allen Bauteilen erhöhte Wärmeleistung eingebaut werden. Dann ist auch interessant den rechnerischen Anteil der Wärmeverluste (Bsp EFH) zu betrachten. 51,1% Lüftung und Undichtigkeit, 7,3% Kellerdecke, 5,4% Dach, 16,7% Fenster und 19,3% Wände.

  2. Die HaustechnikDIE HAUSTECHNIK

    Die die Wärme produziert. Von der weitverbreiteten Gas- und Ölheizung gibt es noch Pelett-Heizung, Wärmepumpe mit Tiefbohrung, mit Flachkollektor oder mit Außenluft als Medium. Dann gibt es noch diverse Nischenheizungen wie Eisspeicherheizung, Brennstoffzellenheizung und KHKW wie z.B. Dachs der Stromerzeugt und die Wärme für das Haus liefert. Zur Haustechnik gehört auch ein Lüftungskonzept das anfängt beim stoßweißen Fensterlüften (2mal in der Nacht und 5 mal am Tag für je 3-5 Minuten) über Wärmerückgewinnung oder kein Konzept alle Wärme geht raus und ist weg und muss neu produziert werden. Klein Lüfter mit Wärmerückgewinnung 2 Stück pro Etage Wärmerückgewinnung 30-50% Große Lüftungsanlagen bei der in jedem Zimmer eine Zu-oder Abluftleitung liegt und die Abwärme über einen Wärmetauscher noch zu 92-95% der Wärme zurückgewinnt.

  3. DER BEWOHNERDer Bewohner

    Der je nach seinen Vorlieben, Temperatur wünschen, Komfort, Nutzen und Wünschen die passende Heizung zu seinem Wohlfühlfaktor braucht.

Nur durch genauste Analyse und Kosten- / Nutzenabwägung erhält der Kunde das auf ihn zugeschnittene Haus mit Systemtechnik zum wirtschaftlichen energieeffizienten Preis.